Warum gesunde Rezepte aus dem Airfryer wirklich funktionieren
Du fragst dich, ob der Airfryer wirklich so gesund ist, wie alle behaupten? Ich verrate dir: Ja. Aber nur, wenn du ihn richtig nutzt. Die Heißluftfritteuse arbeitet mit zirkulierender Heißluft, die deine Speisen von allen Seiten umschließt und dabei eine knusprige Kruste zaubert. Ohne Fettbad. Ohne Kalorien-Exzess. Das Ergebnis: gesunde Rezepte, die schmecken, als kämen sie aus der klassischen Fritteuse, aber mit bis zu 80 Prozent weniger Fett.
Wir bei KnusperWelt haben über 500 Rezepte entwickelt und jedes einzelne mindestens dreimal gekocht. Warum? Weil wir wissen wollen, was wirklich funktioniert. Nicht in der Theorie. In deiner Küche. Mit deinem Airfryer. Mit deinen Zutaten.
Weniger Fett, aber knusprig: So gart der Airfryer
Der Clou liegt in der Technik. Die Heißluftfritteuse erhitzt Luft auf bis zu 200 Grad Celsius und pustet sie mit hoher Geschwindigkeit durch den Garkorb. Das macht zwei Dinge gleichzeitig: Sie entzieht den Lebensmitteln Feuchtigkeit an der Oberfläche und sorgt so für die knusprige Textur. Und sie gart das Innere schonend durch, ohne dass du literweise Öl brauchst.
Ein Beispiel: Kartoffeln. In der klassischen Fritteuse schwimmen sie im Fettbad und saugen sich voll. Im Airfryer reicht ein Teelöffel Öl oder ein leichter Sprühstoß aus einem Ölsprüher. Das Ergebnis? Kartoffelspalten, die außen kross sind und innen saftig bleiben. Ohne Fetttrieferei. Ohne schlechtes Gewissen.
Fakt aus der Verbraucherzentrale NRW: Heißluftfritteusen ermöglichen es, knusprige Gerichte nahezu ohne zusätzliches Fett zuzubereiten. Dadurch können Fettgehalt und Kalorienzahl im Vergleich zur klassischen Fritteuse deutlich reduziert werden.
Und das gilt nicht nur für Kartoffeln. Gemüse wie Brokkoli, Paprika, Zucchini oder Blumenkohl werden im Airfryer wunderbar knackig. Lachs, Hähnchen und sogar Tofu bekommen eine appetitliche Bräunung, ohne dass du sie in Öl ertränken musst. Das ist fettarm, kalorienarm und trotzdem lecker.
Vitamine und Nährstoffe erhalten: Was beim Garen wichtig ist
Jetzt wird es spannend. Denn gesunde Rezepte sind nur dann wirklich gesund, wenn die Vitamine und Nährstoffe auch im Essen bleiben. Und genau hier spielt die Heißluftfritteuse ihre Stärken aus: Sie gart schnell. Sehr schnell sogar. Und je kürzer die Garzeit, desto mehr hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C bleiben erhalten.
Die Apotheken Umschau bestätigt: Mit der kurzen Garzeit und weniger Fett beim Einsatz von Heißluftfritteusen bleiben viele Vitamine im Gemüse besser erhalten als bei intensivem Frittieren. Das bedeutet: Dein Brokkoli bleibt grün und knackig. Deine Paprika behält ihre Farbe. Und deine Karotten schmecken süß und aromatisch, statt matschig und verwässert zu sein.
Noch ein Vorteil: Du brauchst kein Wasser zum Garen. Das ist wichtig, denn beim Kochen in Wasser gehen wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe verloren. Im Airfryer passiert das nicht. Alles, was im Gemüse steckt, bleibt auch drin. Deine Ballaststoffe, deine Proteine, deine Vitamine. Alles da.
Die wichtigsten Basics für gesunde Airfryer-Rezepte
Bevor wir zu den konkreten Rezepten kommen, lass uns über die Grundlagen sprechen. Denn gesunde Rezepte aus dem Airfryer sind kein Hexenwerk. Du brauchst nur ein paar einfache Regeln zu beachten. Und ich verspreche dir: Wenn du diese Basics drauf hast, wird jedes Gericht gelingen. Jedes Mal. Ohne Frust.
Richtig einölen: Wie viel Öl im Airfryer ist ideal?
Die häufigste Frage, die mir gestellt wird: Wie viel Öl brauche ich wirklich? Die Antwort ist simpel: Wenig. Sehr wenig. Ein bis zwei Teelöffel Öl reichen für eine Portion Gemüse oder Kartoffeln völlig aus. Noch besser: Besorge dir einen Ölsprüher. Ein leichter Sprühstoß verteilt das Öl gleichmäßig und spart Kalorien.
Warum überhaupt Öl? Ganz einfach: Es hilft, die Oberfläche zu versiegeln und sorgt für die knusprige Kruste. Ohne Öl wird dein Essen zwar gar, aber es fehlt die appetitliche Bräunung. Und die macht den Unterschied zwischen "okay" und "wow" aus.
Welches Öl solltest du verwenden? Ich empfehle hitzestabile Sorten wie Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Sie vertragen die hohen Temperaturen im Airfryer und liefern gleichzeitig gesunde Fettsäuren. Finger weg von Butter oder Margarine. Die verbrennen bei hohen Temperaturen und schmecken bitter.
Tipp aus unserer Testküche: Fülle dein Öl in einen Sprüher und gib zwei bis drei Sprühstöße auf dein Gemüse oder Fleisch. Das spart bis zu 90 Prozent Fett im Vergleich zum klassischen Einpinseln.
Gesunde Alternativen: Süßkartoffelpommes, Gemüsechips, leichte Panaden
Du liebst Pommes? Ich auch. Aber klassische Pommes aus weißen Kartoffeln sind nicht gerade ein Nährstoff-Wunder. Probiere stattdessen Süßkartoffeln. Die sind reich an Beta-Carotin, Ballaststoffen und Vitaminen. Im Airfryer werden sie außen knusprig und innen cremig. Mit nur einem Teelöffel Öl und einer Prise Salz hast du eine alltagstaugliche Beilage, die auch deinen Kindern schmeckt.
Oder wie wäre es mit Gemüsechips? Schneide Zucchini, Karotten oder Rote Bete in dünne Scheiben, besprühe sie mit Öl und würze sie nach Belieben. Nach 12 bis 15 Minuten im Airfryer hast du einen Snack, der nicht nur lecker, sondern auch voller Vitamine und Mineralstoffe ist. Viel besser als gekaufte Chips aus der Tüte.
Und was ist mit Panaden? Klassische Panaden aus Weißmehl und Ei sind nicht gerade kalorienarm. Meine Alternative: Vollkornmehl, Haferflocken oder gemahlene Nüsse. Die liefern Ballaststoffe, Proteine und gesunde Fette. Und sie werden im Airfryer genauso knusprig wie die klassische Variante. Probiere es aus: Blumenkohl in Haferflocken-Panade ist ein echter Knaller.
Die besten Zutaten: Gemüse, Lachs, Hähnchen, Tofu, Kichererbsen
Welche Zutaten eignen sich besonders gut für gesunde Rezepte aus dem Airfryer? Ich habe eine klare Favoriten-Liste, die ich dir ans Herz legen möchte. An erster Stelle: Gemüse. Fast jede Gemüsesorte wird im Airfryer großartig. Brokkoli, Paprika, Zucchini, Karotten, Blumenkohl, Champignons, Kürbis und sogar Grünkohl werden knackig und aromatisch. Du musst nur darauf achten, den Garkorb nicht zu überfüllen. Sonst dämpft das Gemüse, statt zu rösten.
Zweite Kategorie: Proteine. Lachs ist mein absoluter Favorit. Er wird im Airfryer in nur 10 bis 12 Minuten gar, bleibt innen saftig und bekommt außen eine leichte Kruste. Hähnchenbrust ist eine weitere Top-Wahl. Sie ist mager, proteinreich und lässt sich vielseitig würzen. Und wenn du vegetarisch oder vegan lebst, ist Tofu deine Geheimwaffe. Er wird im Airfryer außen kross und innen cremig. Perfekt für Bowls oder als Fleischersatz.
Dritte Kategorie: Hülsenfrüchte. Kichererbsen sind ein Traum im Airfryer. Sie werden knusprig wie Nüsse und sind voller Proteine, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Du kannst sie als Snack snacken oder als Topping für Salat verwenden. Einfach abtropfen lassen, mit Gewürzen mischen und 15 Minuten im Airfryer rösten. Fertig.
Gesunde Frühstücksrezepte aus dem Airfryer
Wer sagt, dass der Airfryer nur für Hauptgerichte und Snacks geeignet ist? Ich sage dir: Er kann auch Frühstück. Und zwar richtig gut. Von süßen Baked Oats bis zu herzhaften Omeletts. Alles ist möglich. Und alles ist schnell gemacht. Perfekt für hektische Morgen, an denen du trotzdem nicht auf ein warmes, gesundes Frühstück verzichten willst.
Mit Ei und Haferflocken: Warme Frühstücksideen aus der Heißluftfritteuse
Ei und Haferflocken sind die beiden Stars, wenn es um gesundes Frühstück geht. Ei liefert hochwertiges Eiweiß und alle essentiellen Aminosäuren. Haferflocken bringen Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate und halten dich lange satt. Beide lassen sich im Airfryer wunderbar zubereiten.
Süßes Frühstück: Baked Oats aus dem Airfryer
Baked Oats sind der Trend aus den sozialen Medien. Und ich verstehe, warum. Sie schmecken wie Kuchen, sind aber gesund und sättigend. Du brauchst nur Haferflocken, eine reife Banane, Ei, etwas Milch und nach Belieben Beeren oder Nüsse. Alles in eine kleine, ofenfeste Form geben und 12 bis 15 Minuten bei 160 Grad im Airfryer backen. Das Ergebnis: Ein warmes, fluffiges Frühstück, das nach Sonntagmorgen schmeckt, auch wenn Montag ist.
Blitz-Rezept: Baked Oats mit Beeren
Zutaten: 50 g Haferflocken, 1 reife Banane, 1 Ei, 50 ml Milch, 1 Handvoll Blaubeeren, 1 TL Honig, Prise Zimt
Zubereitung: Banane zerdrücken, mit Ei, Milch und Haferflocken mischen. Blaubeeren und Gewürze unterrühren. In eine kleine Form geben und 12 Minuten bei 160 Grad im Airfryer backen. Fertig.
Herzhaftes Frühstück: Rührei und Omelette aus der Heißluftfritteuse
Du magst es lieber herzhaft? Dann ist ein Omelette aus dem Airfryer genau das Richtige. Schlage zwei Eier auf, würze sie mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern. Gib sie in eine kleine, gefettete Form und backe sie 8 bis 10 Minuten bei 160 Grad. Du kannst auch Gemüse wie Paprika, Champignons oder Zucchini hinzufügen. Oder Käse, wenn du magst. Das Omelette wird fluffig, gar und lässt sich ohne Anbrennen aus der Form lösen.
Noch schneller geht Rührei. Einfach Eier verquirlen, in eine hitzebeständige Schale geben und alle 2 Minuten umrühren. Nach 6 bis 8 Minuten hast du perfektes, cremiges Rührei. Ohne Pfanne. Ohne Herdplatte. Ohne Abwasch.
Gesunde Hauptgerichte aus dem Airfryer (Mittag und Abendessen)
Jetzt kommen wir zum Herzstück: Hauptgerichte. Denn hier zeigt der Airfryer seine wahre Stärke. Ob Lachs, Hähnchen, Tofu oder Gemüse. Alles wird im Handumdrehen zu einer vollwertigen Mahlzeit. Und das Beste: Du kannst mehrere Komponenten gleichzeitig zubereiten. Proteine im Garkorb, Gemüse daneben. Nach 15 bis 20 Minuten steht das Mittagessen oder Abendessen auf dem Tisch.
Proteinreiche Airfryer-Rezepte: Lachs, Hähnchen, Tofu
Proteine sind der Baustein für Muskeln, Hormone und Enzyme. Und sie halten dich lange satt. Deshalb sollte jede gesunde Mahlzeit eine ordentliche Portion Proteine enthalten. Im Airfryer gelingen proteinreiche Gerichte besonders gut, weil sie nicht austrocknen und trotzdem eine schöne Kruste bekommen.
Lachs aus der Heißluftfritteuse: Schnell und saftig
Lachs ist mein absoluter Favorit, wenn es um gesunde Rezepte geht. Er ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen und Vitaminen. Und er wird im Airfryer in nur 10 bis 12 Minuten perfekt gar. Das Geheimnis: Lege das Lachsfilet mit der Hautseite nach unten in den Garkorb. Beträufle es mit einem Teelöffel Öl, würze es mit Salz, Pfeffer und Zitrone. Dann 10 Minuten bei 180 Grad garen. Das Fleisch bleibt innen rosa und saftig, während die Oberfläche leicht karamellisiert.
Dazu passt Gemüse wie Brokkoli, Zucchini oder Paprika. Und als Sättigung empfehle ich Quinoa oder Vollkornreis. Beides liefert Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Eine perfekte, ausgewogene Mahlzeit in unter 20 Minuten.
Nährwert-Tipp: 100 g Lachs liefern etwa 20 g Proteine, 13 g gesunde Fette und null Kohlenhydrate. Kombiniert mit Gemüse und einer kleinen Portion Quinoa hast du eine Mahlzeit mit allen wichtigen Makronährstoffen.
Hähnchen aus dem Airfryer: Würzig, ohne schwere Panade
Hähnchenbrust ist der Klassiker für proteinreiche Ernährung. Sie ist mager, vielseitig und preiswert. Aber sie kann auch schnell trocken werden, wenn du sie falsch zubereitest. Im Airfryer passiert das nicht, wenn du ein paar Tricks beachtest. Erstens: Würze das Hähnchen großzügig. Paprikapulver, Knoblauch, Kreuzkümmel, Oregano. Je mehr Geschmack, desto besser. Zweitens: Bestreiche es mit einem Teelöffel Öl. Das versiegelt die Oberfläche und hält die Feuchtigkeit im Fleisch.
Dann 14 bis 16 Minuten bei 180 Grad garen. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Das Ergebnis: Saftiges Hähnchen mit einer würzigen Kruste. Ohne schwere Panade. Ohne Paniermehl. Ohne unnötige Kalorien. Du kannst es in Streifen schneiden und als Topping für Salat verwenden. Oder als Hauptgericht mit Ofengemüse servieren. Oder in eine Vollkorn-Wrap wickeln. Die Möglichkeiten sind endlos.
Wenn du mehr Inspiration brauchst, schau dir unsere kalorienarmen Airfryer-Rezepte zum Abnehmen an. Dort findest du noch mehr Ideen für proteinreiche, fettarme Gerichte.
Gemüse-Hauptgerichte aus der Heißluftfritteuse: Paprika, Zucchini, Blumenkohl
Du denkst, Gemüse ist nur Beilage? Falsch gedacht. Im Airfryer wird Gemüse zum Star auf dem Teller. Vor allem, wenn du es richtig würzt und mit proteinreichen Komponenten kombinierst. Meine drei Favoriten: Paprika, Zucchini und Blumenkohl.
Gefüllte Paprika aus dem Airfryer
Gefüllte Paprika sind ein Klassiker der Hausmannskost. Aber im Airfryer werden sie noch besser. Warum? Weil die Paprika eine leichte Röstung bekommt, die ihr eine süßliche, rauchige Note verleiht. Die Füllung kannst du nach Belieben gestalten. Ich nehme gerne Quinoa, Kichererbsen, gewürfelte Zucchini und Tofu. Alles mischen, in die halbierte Paprika füllen und 18 bis 20 Minuten bei 180 Grad garen. Das Ergebnis: Ein Hauptgericht, das satt macht, voller Ballaststoffe und Proteine ist und nebenbei auch noch fantastisch aussieht.
Panierter Blumenkohl aus der Heißluftfritteuse
Blumenkohl ist das Chamäleon unter den Gemüsesorten. Er nimmt jeden Geschmack an und lässt sich vielseitig zubereiten. Mein Favorit: Panierter Blumenkohl mit Haferflocken-Panade. Schneide den Blumenkohl in Röschen, wende sie in verquirltem Ei und dann in einer Mischung aus Haferflocken, Parmesan und Gewürzen. Ab in den Airfryer, 12 bis 15 Minuten bei 180 Grad. Das Ergebnis ist außen knusprig, innen zart und so lecker, dass selbst Gemüse-Skeptiker zugreifen.
Serviere den Blumenkohl mit einem Joghurt-Dip oder als Beilage zu Lachs oder Hähnchen. Oder mach daraus ein vegetarisches Hauptgericht mit Salat und Vollkornreis. Du wirst überrascht sein, wie sättigend Gemüse sein kann, wenn es richtig zubereitet ist.
Vorspeisen und Beilagen aus dem Airfryer (gesund und alltagstauglich)
Beilagen sind oft der unterschätzte Teil einer Mahlzeit. Aber sie können den Unterschied machen zwischen "okay" und "wow". Im Airfryer werden Beilagen zum Highlight. Ob Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Gemüse. Alles wird knusprig, aromatisch und ist in 15 bis 20 Minuten fertig.
Knusprige Beilagen: Kartoffeln, Süßkartoffeln und Gemüse
Kartoffeln sind der Klassiker. Aber hast du schon mal Kartoffelspalten aus dem Airfryer probiert? Sie werden außen goldbraun und knusprig, innen bleiben sie weich und cremig. Das Geheimnis: Schneide die Kartoffeln in gleichmäßige Spalten, spüle sie kurz ab, um die Stärke zu entfernen, und tupfe sie trocken. Dann mit einem Teelöffel Öl und Gewürzen mischen. 18 bis 22 Minuten bei 200 Grad im Airfryer, zwischendurch einmal schütteln. Fertig.
Noch gesünder sind Süßkartoffeln. Sie haben einen niedrigeren glykämischen Index als normale Kartoffeln, liefern mehr Vitamine und schmecken leicht süßlich. Perfekt als Beilage zu Lachs oder Hähnchen. Oder als eigenständiger Snack mit einem Dip.
Und dann ist da noch Ofengemüse. Eine bunte Mischung aus Paprika, Zucchini, Karotten, Champignons und Brokkoli. Alles in mundgerechte Stücke schneiden, mit Öl und Gewürzen mischen und 12 bis 15 Minuten im Airfryer rösten. Das Ergebnis: Eine Beilage, die voller Vitamine, Ballaststoffe und Farbe ist. Und die nebenbei auch noch fantastisch schmeckt.
Für noch mehr Abwechslung empfehle ich dir unsere Philips Airfryer-Rezepte, wo du spezielle Tipps für verschiedene Gerätemodelle findest.
Gesunde Snacks aus dem Airfryer
Snacken kann gesund sein. Wirklich. Du musst nur die richtigen Snacks wählen. Und genau hier kommt der Airfryer ins Spiel. Er verwandelt Gemüse und Hülsenfrüchte in knusprige, leckere Snacks, die du ohne schlechtes Gewissen snacken kannst. Vergiss gekaufte Chips aus der Tüte. Die sind voller Fett, Salz und Zusatzstoffe. Mach deine eigenen. Es ist einfacher, als du denkst.
Gemüsechips und Kichererbsen: Knusprig snacken mit wenig Öl
Gemüsechips sind der perfekte Snack für den Fernsehabend. Du kannst sie aus fast jedem Gemüse machen. Meine Favoriten: Zucchini, Karotten, Rote Bete und Grünkohl. Schneide das Gemüse in dünne Scheiben (am besten mit einem Mandolinenhobel), besprühe es mit einem Sprühstoß Öl und würze es nach Belieben. Dann 10 bis 15 Minuten bei 160 Grad im Airfryer trocknen. Zwischendurch einmal wenden. Das Ergebnis: Knusprige Gemüsechips, die fast keine Kalorien haben und trotzdem satt machen.
Noch besser sind Kichererbsen. Sie sind voller Proteine, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Und sie werden im Airfryer knusprig wie Nüsse. Einfach eine Dose Kichererbsen abtropfen lassen, gut trockentupfen und mit Gewürzen mischen. Ich nehme gerne Paprikapulver, Kreuzkümmel und eine Prise Salz. Dann 15 Minuten bei 200 Grad rösten, zwischendurch schütteln. Nach dem Abkühlen werden sie noch knuspriger. Ein Snack, der nicht nur lecker ist, sondern auch lange satt hält.
Express-Snack: Würzige Kichererbsen
Zutaten: 1 Dose Kichererbsen (400 g), 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Kreuzkümmel, Prise Salz, 1 Sprühstoß Öl
Zubereitung: Kichererbsen abtropfen, trockentupfen, mit Gewürzen mischen. Im Airfryer 15 Minuten bei 200 Grad rösten, alle 5 Minuten schütteln. Abkühlen lassen. Fertig.
Du kannst auch Kartoffelchips im Airfryer machen. Schneide Kartoffeln in hauchdünne Scheiben, spüle sie ab, tupfe sie trocken und besprühe sie mit Öl. Dann 12 bis 15 Minuten bei 180 Grad backen. Das Ergebnis: Selbstgemachte Chips, die viel gesünder sind als die gekaufte Variante. Und die nebenbei auch noch besser schmecken, weil du die Würzung selbst bestimmst.
Wenn du auf der Suche nach noch mehr Low-Carb-Optionen bist, wirf einen Blick auf unsere Low Carb Rezepte für den Airfryer. Dort findest du viele Ideen für kohlenhydratarme Snacks und Hauptgerichte.
Häufige Fragen zu gesunden Airfryer-Rezepten
Du hast noch Fragen? Kein Problem. Hier beantworte ich die häufigsten Fragen, die mir gestellt werden. Von der Auswahl der richtigen Lebensmittel bis zur Frage, ob der Airfryer wirklich gesünder ist als der Backofen. Lass uns loslegen.
Welche Lebensmittel eignen sich besonders gut für gesunde Airfryer-Rezepte?
Fast alle Gemüse-Sorten sind perfekt für den Airfryer. Brokkoli, Paprika, Zucchini, Karotten, Blumenkohl, Champignons und Süßkartoffeln werden knusprig und behalten ihre Vitamine. Bei Proteinen empfehle ich Lachs, Hähnchenbrust, Tofu und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen. Sie werden im Airfryer saftig und bekommen eine appetitliche Kruste. Auch Ei lässt sich hervorragend zubereiten. Vermeide nur sehr wasserhaltige Lebensmittel wie Blattsalat oder rohe Tomaten. Die werden matschig.
Wie viel Öl brauche ich im Airfryer wirklich?
Die Antwort ist einfach: Sehr wenig. Ein bis zwei Teelöffel Öl reichen für eine Portion Gemüse oder Kartoffeln völlig aus. Noch besser ist ein Ölsprüher, mit dem du das Öl gleichmäßig verteilen kannst. Ein leichter Sprühstoß genügt, um eine knusprige Oberfläche zu erzeugen. Manche Lebensmittel wie Lachs oder fetthaltige Fleischsorten brauchen gar kein zusätzliches Öl. Sie haben genug Eigenfett. Das spart Kalorien und macht die Gerichte noch fettarmer.
Ist Kochen im Airfryer gesünder als Backofen oder Fritteuse?
Ja, definitiv. Im Vergleich zur klassischen Fritteuse sparst du bis zu 80 Prozent Fett, weil du kein Fettbad brauchst. Die Stiftung Warentest hat bestätigt, dass bei Pommes aus der Heißluftfritteuse der Acrylamidgehalt am niedrigsten war. Acrylamid ist ein unerwünschter Stoff, der beim Frittieren entsteht. Im Vergleich zum Backofen ist der Airfryer schneller und energieeffizienter. Die kurze Garzeit sorgt dafür, dass mehr Vitamine erhalten bleiben. Und du brauchst kein Vorheizen. Das spart Zeit und Strom.
Welche Heißluftfritteuse ist gesundheitlich unbedenklich?
Achte beim Kauf auf Geräte mit Keramik- oder Edelstahl-Beschichtung. Diese sind frei von PFAS, den sogenannten ewigen Chemikalien, die in manchen Antihaftbeschichtungen vorkommen. PFAS können sich bei Überhitzen oder Abrieb lösen und ins Essen gelangen. Wir bei KnusperWelt haben über 50 Geräte getestet und empfehlen Modelle wie den Philips Airfryer XXL, den Ninja Foodi MAX Dual Zone oder den COSORI mit Keramik-Beschichtung. Alle sind LFGB- und CE-zertifiziert und halten auch bei täglichem Gebrauch dicht. Achte auch darauf, dass der Garkorb spülmaschinenfest ist. Das erleichtert die Reinigung und sorgt dafür, dass das Gerät hygienisch bleibt.
Rezept-Übersicht: Gesunde Airfryer-Rezepte nach Zutaten und Anlass
Du hast jetzt alle Basics gelernt. Jetzt wird es konkret. Hier ist eine Übersicht über die besten gesunden Rezepte aus dem Airfryer, sortiert nach Zutaten und Anlass. So findest du schnell das passende Gericht für jede Situation. Ob Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder Snack. Ob mit Gemüse, Fisch, Fleisch oder vegetarisch. Hier ist für jeden etwas dabei.
Rezepte mit Gemüse (Brokkoli, Paprika, Zucchini, Karotten)
- Brokkoli-Röschen mit Knoblauch und Zitrone (10 Minuten, 180 Grad)
- Gefüllte Paprika mit Quinoa und Kichererbsen (20 Minuten, 180 Grad)
- Zucchini-Pommes mit Haferflocken-Panade (12 Minuten, 180 Grad)
- Geröstete Karotten mit Honig und Thymian (15 Minuten, 190 Grad)
- Panierter Blumenkohl mit Parmesan (15 Minuten, 180 Grad)
- Champignons mit Kräuterbutter (8 Minuten, 180 Grad)
- Süßkartoffel-Pommes mit Paprika (20 Minuten, 200 Grad)
Rezepte mit Fisch (Lachs)
- Lachs-Filet mit Zitronen-Dill-Kruste (12 Minuten, 180 Grad)
- Teriyaki-Lachs mit Sesam (10 Minuten, 180 Grad)
- Lachs-Bowl mit Brokkoli und Quinoa (15 Minuten Gesamtzeit)
Rezepte mit Fleisch (Hähnchen)
- Hähnchenbrust mit Paprika-Gewürz (16 Minuten, 180 Grad)
- Hähnchen-Streifen für Salat (14 Minuten, 180 Grad)
- Hähnchen-Gyros mit Tzatziki (18 Minuten, 190 Grad)
Rezepte vegetarisch und vegan (Tofu, Kichererbsen)
- Knuspriger Tofu mit Sojasauce (15 Minuten, 190 Grad)
- Würzige Kichererbsen als Snack (15 Minuten, 200 Grad)
- Tofu-Bowl mit geröstetem Gemüse (18 Minuten Gesamtzeit)
- Kichererbsen-Falafel (12 Minuten, 180 Grad)
- Gemüse-Spieße mit Tofu (14 Minuten, 180 Grad)
Du siehst: Die Möglichkeiten sind endlos. Der Airfryer ist nicht nur ein Gerät für Pommes und Chicken Wings. Er ist ein vollwertiges Küchengerät, das dir hilft, gesund zu essen, ohne auf Geschmack zu verzichten. Und das Beste: Du sparst Zeit, Energie und Kalorien. Was willst du mehr?
Dein nächster Schritt zu gesünderem Essen
Du hast jetzt alles, was du brauchst, um mit gesunden Rezepten aus dem Airfryer zu starten. Von den Basics über konkrete Rezeptideen bis zu den häufigsten Fragen. Jetzt liegt es an dir. Probiere ein Rezept aus. Heute noch. Egal, ob du mit Süßkartoffel-Pommes beginnst, einem saftigen Lachs-Filet oder knusprigen Kichererbsen. Der erste Schritt ist der wichtigste.
Und wenn du Fragen hast oder Inspiration brauchst, schau auf unserer Website vorbei. Wir bei KnusperWelt testen ständig neue Rezepte, neue Geräte und neue Techniken. Alles, damit du zu Hause gesund, lecker und ohne Frust kochen kannst. Denn das ist unser Versprechen: Frustfreie Rezepte, die wirklich gelingen. Jedes Mal.
Und vergiss nicht: Gesundes Essen muss nicht kompliziert sein. Es muss nicht stundenlang dauern. Und es muss nicht nach Verzicht schmecken. Mit dem richtigen Werkzeug und den richtigen Rezepten wird gesund essen zum Kinderspiel. Der Airfryer ist dieses Werkzeug. Nutze ihn. Dein Körper wird es dir danken.