Inhaltsverzeichnis
- Warum ein Steak im Airfryer eine gute Idee ist
- Die besten Steaks für den Airfryer
- Schritt-für-Schritt Anleitung für das perfekte Steak
- Tipps und Tricks für das ultimative Airfryer-Steak
- Köstliche Beilagen für dein Steak
- Rinderfilet im Airfryer – edel trifft effizient
- Roastbeef im Airfryer – außen kross, innen rosa
- Temperaturtabelle für die verschiedenen Garstufen
Stell dir vor: Ein perfekt gegrilltes Steak, außen mit einer knusprigen Kruste, innen saftig und rosa – und das alles ohne Grill oder Pfanne. Klingt unmöglich? Mit dem Airfryer wird dieser Traum Wirklichkeit. Die Heißluftfritteuse hat sich längst vom Pommes-Gerät zum Alleskönner entwickelt. Gerade für die Zubereitung von Fleisch bietet sie ungeahnte Möglichkeiten.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit deinem Airfryer ein Steak zubereitest, das Restaurantqualität erreicht. Du erfährst, welche Fleischsorten sich am besten eignen, welche Temperatur und Garzeit optimal sind und mit welchen Tricks du das Maximum aus deinem Steak herausholst. Egal ob Rumpsteak, Ribeye oder Rinderfilet – nach dieser Anleitung gelingt dir jedes Steak auf den Punkt.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Airfryer spart Energie im Vergleich zum Backofen, heizt schneller vor und verteilt die Hitze gleichmäßiger als eine Pfanne. Außerdem benötigst du kaum Öl, was die Zubereitung gesünder macht. Laut Verivox verbraucht ein Airfryer für 20 Minuten Betrieb etwa 0,4 kWh Strom, während ein Backofen mit Umluft ca. 0,8 kWh benötigt – das entspricht einer Stromersparnis von rund 50 Prozent.
Warum ein Steak im Airfryer eine gute Idee ist
Viele Menschen verbinden den Airfryer noch immer ausschließlich mit frittierten Snacks oder Gemüse. Dabei ist die Heißluftfritteuse ein echtes Multitalent, besonders wenn es um die Zubereitung von Fleisch geht. Die Technologie dahinter ist simpel, aber genial: Heiße Luft zirkuliert mit hoher Geschwindigkeit um das Steak herum und gart es von allen Seiten gleichmäßig.
Im Gegensatz zur Pfanne, wo nur die Kontaktfläche Hitze abbekommt, sorgt der Airfryer für eine rundum gleichmäßige Bräunung. Das Ergebnis? Eine perfekte Kruste bei minimalem Aufwand. Du musst das Steak nicht ständig wenden oder die Temperatur kontrollieren – der Airfryer erledigt das für dich.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Zubereitung ist deutlich sauberer. Kein Fettspritzen, kein Rauch in der Küche. Gerade in kleinen Wohnungen oder wenn du keine Dunstabzugshaube hast, ist der Airfryer die ideale Lösung. Außerdem kannst du während der Garzeit andere Dinge erledigen – die Heißluftfritteuse arbeitet selbstständig.
Wusstest du, dass 2023 etwa 1,4 Millionen Heißluftfritteusen in Deutschland verkauft wurden? Das entspricht einem Umsatzwachstum von mehr als 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Beliebtheit des Airfryers steigt kontinuierlich – und das aus gutem Grund.
Auch aus gesundheitlicher Sicht punktet der Airfryer. Das Garen mit Heißluft erhält mehr Vitamine und Nährstoffe als das klassische Frittieren im Ölbad, da weniger hohe Temperaturen entstehen und kein zusätzliches Fett verwendet wird. Für dein Steak bedeutet das: Du benötigst nur einen Hauch Öl für die Kruste, der Rest erledigt die Luftzirkulation.
Wenn du mehr über verschiedene Airfryer Rezepte Cosori erfahren möchtest, findest du dort weitere Inspirationen für deine Heißluftfritteuse.
Die besten Steaks für den Airfryer
Nicht jedes Steak eignet sich gleich gut für die Zubereitung im Airfryer. Entscheidend sind vor allem die Dicke und der Fettgehalt des Fleisches. Grundsätzlich gilt: Je dicker das Steak, desto besser lässt es sich im Airfryer garen, ohne trocken zu werden. Ideal sind Steaks mit einer Dicke von 2 bis 3 Zentimetern.
Rumpsteak ist ein echter Klassiker und funktioniert hervorragend im Airfryer. Es hat einen ausgewogenen Fettanteil, der für Saftigkeit sorgt, ohne zu fettig zu sein. Die Marmorierung – also die feinen Fettäderchen im Fleisch – schmilzt während des Garens und macht das Steak besonders zart.
Ribeye ist die erste Wahl für alle, die es besonders saftig mögen. Dieser Cut hat einen höheren Fettanteil und ein markantes Fettauge in der Mitte. Im Airfryer wird das Fett schön knusprig, während das Fleisch butterweich bleibt. Allerdings solltest du bei Ribeye darauf achten, dass der Airfryer nicht zu voll ist, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Hüftsteak ist eine preiswerte Alternative mit weniger Fett, aber dennoch gutem Geschmack. Es eignet sich besonders, wenn du ein mageres Steak bevorzugst. Achte hier besonders auf die Garzeit, da es schneller trocken werden kann als fettreichere Cuts.
Für Einsteiger empfehle ich Rumpsteak oder Ribeye. Diese Cuts verzeihen kleine Fehler bei der Garzeit eher als magere Varianten. Wenn du experimentierfreudig bist, probiere auch mal Flank Steak oder Flat Iron Steak – beide liefern tolle Ergebnisse im Airfryer.
Wichtig ist auch die Qualität des Fleisches. Achte auf eine gute Marmorierung und kaufe am besten beim Metzger deines Vertrauens. Fleisch aus artgerechter Haltung schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch gesünder. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Fleisch immer vollständig durchzugaren, um Infektionen durch Keime wie Salmonellen zu vermeiden – wobei bei Steaks eine Kerntemperatur von mindestens 55 Grad für Medium-rare ausreicht, da die Oberfläche durch die Hitze sterilisiert wird.
Wenn du dich für eine fettarme Ernährung interessierst, schau dir auch unsere Keto Airfryer Rezepte an – dort findest du weitere Ideen für proteinreiche Gerichte.
Schritt-für-Schritt Anleitung für das perfekte Steak
Jetzt wird es praktisch. Mit dieser Anleitung gelingt dir das perfekte Steak im Airfryer – egal ob du Anfänger oder erfahrener Hobbykoch bist. Ich habe diese Methode dutzende Male getestet und verfeinert, bis jedes Detail stimmte.
Schritt 1: Steak vorbereiten
Nimm das Steak mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Fleisch sollte immer Raumtemperatur haben, bevor es in den Airfryer kommt. Warum? Kaltes Fleisch gart ungleichmäßig – außen wird es zu dunkel, während es innen noch roh ist.
Tupfe das Steak mit Küchenpapier gründlich trocken. Feuchtigkeit verhindert die Bildung einer knusprigen Kruste. Je trockener die Oberfläche, desto besser die Bräunung. Würze beide Seiten großzügig mit Salz und Pfeffer. Ich verwende grobes Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer – das gibt den besten Geschmack.
Schritt 2: Airfryer vorheizen
Heize deinen Airfryer auf 200 Grad vor. Das dauert etwa 3 bis 5 Minuten und ist entscheidend für eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Viele überspringen diesen Schritt – ein Fehler. Ohne Vorheizen wird das Steak nicht richtig kross.
Schritt 3: Steak einlegen
Bestreiche das Steak dünn mit Olivenöl. Du brauchst wirklich nur wenig – ein Teelöffel pro Steak reicht völlig. Das Öl hilft bei der Krustenbildung und verhindert, dass Gewürze verbrennen. Lege das Steak in den vorgeheizten Airfryer-Korb. Achte darauf, dass die Steaks nicht übereinander liegen – die Luft muss von allen Seiten zirkulieren können.
Schritt 4: Garen
Jetzt kommt der entscheidende Teil: die Garzeit. Für ein Steak mit 2 bis 3 Zentimeter Dicke empfehle ich folgende Zeiten bei 200 Grad:
- Rare (blutig): 8 Minuten gesamt (4 Minuten pro Seite)
- Medium-rare (rosa): 10 Minuten gesamt (6 Minuten erste Seite, 4 Minuten zweite Seite)
- Medium: 12 Minuten gesamt (6 Minuten pro Seite)
- Well-done (durchgebraten): 14 Minuten gesamt (7 Minuten pro Seite)
Wende das Steak nach der Hälfte der Garzeit. Für Medium-rare also nach 6 Minuten. Verwende eine Zange, kein Besteck – du willst keine Löcher ins Fleisch stechen, sonst läuft der Saft aus.
Profi-Tipp: Investiere in ein digitales Fleischthermometer. Die Kerntemperatur ist der zuverlässigste Indikator für die Garstufe. Für Medium-rare sollte die Kerntemperatur bei 55 Grad liegen, für Medium bei 60 Grad.
Schritt 5: Ruhen lassen
Das ist der Schritt, den die meisten vergessen – und er ist entscheidend. Nimm das Steak aus dem Airfryer und lege es auf einen Teller. Decke es locker mit Alufolie ab und lasse es 5 Minuten ruhen. In dieser Zeit verteilen sich die Säfte gleichmäßig im Fleisch. Schneidest du sofort rein, läuft der ganze Saft auf den Teller – das Steak wird trocken.
Nach dem Ruhen kannst du das Steak anschneiden und servieren. Optional kannst du es noch mit frischen Kräutern wie Rosmarin oder Thymian garnieren. Ein Stück kalte Kräuterbutter auf dem heißen Steak ist ebenfalls ein Genuss.
Tipps und Tricks für das ultimative Airfryer-Steak
Du hast die Grundlagen drauf – jetzt geht es ans Feintuning. Mit diesen Tricks holst du das Maximum aus deinem Steak heraus und vermeidest typische Anfängerfehler.
Die richtige Würzung
Salz und Pfeffer sind die Basis, aber du kannst noch viel mehr rausholen. Knoblauchpulver, Paprikapulver oder eine Prise Cayennepfeffer geben dem Steak zusätzliche Tiefe. Wichtig: Würze erst kurz vor dem Garen. Salz entzieht dem Fleisch Feuchtigkeit – wenn du zu früh salzt, wird die Oberfläche feucht und die Kruste leidet.
Für besonders aromatische Steaks kannst du eine trockene Marinade verwenden. Mische Paprikapulver, Knoblauchpulver, getrockneten Thymian und etwas braunen Zucker. Reibe das Steak damit ein und lasse es 30 Minuten ziehen. Der Zucker karamellisiert im Airfryer und gibt eine herrliche Süße.
Marinaden richtig einsetzen
Flüssige Marinaden sind im Airfryer etwas tricky. Zu viel Flüssigkeit kann dazu führen, dass das Steak eher gedünstet als gebraten wird. Wenn du marinieren möchtest, tupfe das Steak vor dem Garen gründlich ab. Eine gute Marinade besteht aus Olivenöl, Sojasauce, Knoblauch und frischen Kräutern. Lasse das Steak 2 bis 4 Stunden darin ziehen.
Die perfekte Kruste
Eine knusprige Kruste entsteht durch die Maillard-Reaktion – eine chemische Reaktion zwischen Proteinen und Zucker bei hohen Temperaturen. Damit diese optimal abläuft, muss die Oberfläche des Steaks trocken sein. Tupfe es also wirklich gründlich ab. Ein dünner Ölfilm hilft zusätzlich, die Hitze zu übertragen.
Manche schwören darauf, das Steak vor dem Garen mit Maisstärke zu bestäuben. Das funktioniert tatsächlich – die Stärke absorbiert Feuchtigkeit und wird im Airfryer knusprig. Probiere es aus, wenn du eine besonders krosse Kruste möchtest.
Temperatur und Garzeit anpassen
Jeder Airfryer ist anders. Manche Modelle werden heißer als andere, manche haben eine stärkere Luftzirkulation. Deshalb sind die angegebenen Zeiten nur Richtwerte. Beim ersten Mal solltest du das Steak nach der Hälfte der Garzeit kontrollieren. Mit einem Fleischthermometer bist du auf der sicheren Seite.
Für dickere Steaks (über 3 Zentimeter) kannst du die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und die Garzeit verlängern. So wird das Steak gleichmäßiger durchgegart, ohne dass die Außenseite verbrennt.
Experimentiere mit verschiedenen Gewürzmischungen und Marinaden. Jedes Steak ist eine Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Notiere dir, was funktioniert hat – so entwickelst du mit der Zeit dein persönliches Signature-Steak.
Köstliche Beilagen für dein Steak
Ein perfektes Steak verdient die passenden Beilagen. Das Schöne am Airfryer: Du kannst viele Beilagen parallel zum Steak zubereiten oder direkt danach, während das Fleisch ruht.
Klassische Pommes
Pommes und Steak – eine unschlagbare Kombination. Schneide Kartoffeln in Stifte, wasche sie gründlich und tupfe sie trocken. Würze sie mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver. Bei 200 Grad brauchen sie etwa 15 bis 20 Minuten im Airfryer. Schüttle den Korb zwischendurch, damit sie gleichmäßig bräunen.
Gegrilltes Gemüse
Paprika, Zucchini, Auberginen und Champignons sind ideale Begleiter für dein Steak. Schneide das Gemüse in mundgerechte Stücke, beträufle es mit Olivenöl und würze es mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern. Bei 180 Grad sind sie in 10 bis 12 Minuten fertig.
Knoblauchbrot
Knoblauchbrot aus dem Airfryer ist ein Traum. Schneide ein Baguette in Scheiben, bestreiche sie mit Knoblauchbutter und lege sie für 5 Minuten bei 180 Grad in den Airfryer. Perfekt zum Dippen in Steaksauce.
Süßkartoffel-Wedges
Süßkartoffeln sind eine gesunde Alternative zu normalen Pommes. Schneide sie in Spalten, würze sie mit Paprikapulver, Kreuzkümmel und etwas Honig. Bei 200 Grad brauchen sie etwa 18 Minuten. Sie passen hervorragend zu einem saftigen Steak.
Tipp: Bereite die Beilagen vor, während das Steak ruht. So ist alles gleichzeitig fertig und du kannst dein Essen heiß servieren.
Rinderfilet im Airfryer – edel trifft effizient
Rinderfilet gilt als das edelste Stück vom Rind – zart, mager und unglaublich saftig, wenn es richtig zubereitet wird. Im Airfryer gelingt Rinderfilet besonders gut, weil die gleichmäßige Hitzeverteilung verhindert, dass das magere Fleisch trocken wird.
Für Rinderfilet empfehle ich eine etwas niedrigere Temperatur als bei Rumpsteak. 180 Grad sind ideal. Die Garzeit beträgt für ein 200 Gramm schweres Filet etwa 10 bis 12 Minuten für Medium-rare. Wende es nach 6 Minuten.
Wichtig bei Rinderfilet: Würze es erst nach dem Garen mit Salz. Salz entzieht dem mageren Fleisch zu viel Feuchtigkeit. Stattdessen kannst du es vorher mit etwas Olivenöl und Pfeffer einreiben. Nach dem Garen mit grobem Fleur de Sel bestreuen – das gibt den perfekten Biss.
Rinderfilet harmoniert wunderbar mit einer Sauce Béarnaise oder Pfeffersauce. Serviere es mit grünem Spargel oder einem frischen Salat. Das Ergebnis ist ein Restaurant-Gericht, das du in weniger als 20 Minuten zu Hause zubereitet hast.
Roastbeef im Airfryer – außen kross, innen rosa
Roastbeef ist ein echter Klassiker und im Airfryer besonders einfach zuzubereiten. Der Cut stammt aus der Hochrippe und hat eine perfekte Balance aus Fett und magerem Fleisch. Für ein ganzes Roastbeef (etwa 800 Gramm bis 1 Kilogramm) eignet sich der Airfryer hervorragend.
Würze das Roastbeef rundherum mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und frischen Kräutern wie Rosmarin und Thymian. Brate es zunächst bei 200 Grad für 10 Minuten von allen Seiten an, um eine Kruste zu bilden. Reduziere dann die Temperatur auf 160 Grad und gare es weitere 20 bis 25 Minuten, je nach gewünschter Garstufe.
Für Medium-rare sollte die Kerntemperatur bei etwa 55 Grad liegen. Verwende unbedingt ein Fleischthermometer – bei einem ganzen Roastbeef ist das die einzige zuverlässige Methode. Nach dem Garen lasse das Fleisch mindestens 10 Minuten ruhen, bevor du es in dünne Scheiben schneidest.
Roastbeef aus dem Airfryer eignet sich perfekt für ein Sonntagsessen oder besondere Anlässe. Serviere es mit Bratkartoffeln, glasierten Karotten und einer kräftigen Jus. Deine Gäste werden begeistert sein.
Temperaturtabelle für die verschiedenen Garstufen
Die richtige Kerntemperatur ist entscheidend für die perfekte Garstufe. Hier eine Übersicht, die dir als Orientierung dient. Beachte, dass die Temperatur nach dem Ruhen noch um etwa 2 bis 3 Grad steigt.
| Garstufe | Kerntemperatur | Beschreibung | Garzeit bei 200°C (2-3cm dick) |
|---|---|---|---|
| Rare (blutig) | 48-52°C | Innen rot, sehr saftig | 8 Minuten |
| Medium-rare (rosa) | 54-57°C | Innen rosa, saftig | 10 Minuten |
| Medium | 60-63°C | Innen leicht rosa, saftig | 12 Minuten |
| Medium-well | 65-68°C | Kaum rosa, noch saftig | 13 Minuten |
| Well-done (durch) | 71-74°C | Durchgebraten, fest | 14-15 Minuten |
Diese Werte gelten für Steaks mit einer Dicke von 2 bis 3 Zentimetern. Dickere Steaks benötigen entsprechend längere Garzeiten oder eine niedrigere Temperatur. Ein digitales Fleischthermometer ist die beste Investition für jeden, der regelmäßig Fleisch zubereitet.
Beachte auch, dass verschiedene Cuts unterschiedlich reagieren. Rinderfilet wird schneller gar als Ribeye, da es magerer ist. Experimentiere mit verschiedenen Fleischsorten und notiere dir die Ergebnisse – so entwickelst du mit der Zeit ein Gefühl für die perfekte Garzeit.
Häufig gestellte Fragen
Welche Temperatur ist ideal für ein Steak im Airfryer?
Die ideale Temperatur für ein Steak im Airfryer liegt bei 200 Grad. Bei dieser Hitze wird das Fleisch außen schön kross, während es innen saftig bleibt. Je nach Dicke des Steaks kannst du die Garzeit anpassen. Für dickere Steaks über 3 Zentimeter empfiehlt sich eine Reduzierung auf 180 Grad mit längerer Garzeit.
Wie lange braucht ein Steak im Airfryer?
Ein Steak mit 2 bis 3 Zentimeter Dicke benötigt bei 200 Grad etwa 10 bis 12 Minuten Gesamtgarzeit. Für Medium-rare wendest du nach 6 Minuten und garst weitere 4 bis 5 Minuten. Für Medium sind es insgesamt 12 bis 14 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Dicke des Fleisches und der gewünschten Garstufe ab.
Muss ich das Steak vor dem Airfryer marinieren?
Eine Marinade ist nicht zwingend nötig, verbessert aber den Geschmack erheblich. Eine einfache Würzung mit Salz, Pfeffer und Olivenöl reicht aus. Für intensiveren Geschmack kannst du das Steak 2 bis 4 Stunden vorher in einer Marinade aus Öl, Knoblauch und Kräutern einlegen. Wichtig: Tupfe das Steak vor dem Garen gründlich ab, damit die Kruste gelingt.
Welche Steaks eignen sich am besten für den Airfryer?
Rumpsteak, Ribeye und Hüftsteak eignen sich hervorragend für den Airfryer. Diese Cuts haben genug Fett für Saftigkeit und eine gleichmäßige Dicke von 2 bis 3 Zentimetern. Rinderfilet funktioniert ebenfalls gut, ist aber teurer. Wichtig ist eine gute Marmorierung – die feinen Fettäderchen sorgen für den besten Geschmack.
Wie erreiche ich die perfekte Kruste am Steak?
Für eine knusprige Kruste tupfst du das Steak vor dem Garen gründlich trocken. Bestreiche es dünn mit Öl und würze es großzügig. Das Vorheizen des Airfryers auf 200 Grad ist entscheidend für die Krustenbildung. Feuchtigkeit ist der Feind der Kruste – je trockener die Oberfläche, desto besser das Ergebnis.
Kann ich mehrere Steaks gleichzeitig im Airfryer zubereiten?
Ja, du kannst mehrere Steaks gleichzeitig zubereiten, solange sie sich nicht überlappen. Die Luft muss von allen Seiten zirkulieren können. Bei zwei Steaks funktioniert das problemlos in den meisten Airfryer-Modellen. Achte darauf, dass sie etwa gleich dick sind, damit sie gleichmäßig garen.
Brauche ich Öl für das Steak im Airfryer?
Ein wenig Öl ist empfehlenswert, aber nicht zwingend nötig. Ein Teelöffel Olivenöl pro Steak reicht völlig aus. Das Öl hilft bei der Krustenbildung und verhindert, dass Gewürze verbrennen. Du kannst das Steak auch ohne Öl zubereiten, dann wird die Kruste aber weniger ausgeprägt.
Wie wichtig ist das Ruhen nach dem Garen?
Das Ruhen ist extrem wichtig und sollte niemals übersprungen werden. Lasse das Steak nach dem Garen mindestens 5 Minuten ruhen, bedeckt mit Alufolie. In dieser Zeit verteilen sich die Säfte gleichmäßig im Fleisch. Schneidest du sofort rein, läuft der Saft aus und das Steak wird trocken.
Kurz und knapp – das Wichtigste auf einen Blick
Ein saftiges Steak aus dem Airfryer ist einfacher, als du denkst. Die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst:
Wähle ein Steak mit 2 bis 3 Zentimeter Dicke und guter Marmorierung. Rumpsteak und Ribeye sind ideal für Einsteiger. Nimm das Fleisch 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank und tupfe es gründlich trocken.
Heize den Airfryer auf 200 Grad vor und gare das Steak je nach gewünschter Garstufe 10 bis 14 Minuten. Wende es nach der Hälfte der Zeit. Verwende ein Fleischthermometer für perfekte Ergebnisse – Medium-rare liegt bei 55 Grad Kerntemperatur.
Lasse das Steak nach dem Garen 5 Minuten ruhen, damit sich die Säfte verteilen. Serviere es mit knusprigen Pommes, gegrilltem Gemüse oder Süßkartoffel-Wedges aus dem Airfryer.
Mit diesen Tipps gelingt dir jedes Steak – außen kross, innen saftig, genau wie im Restaurant. Probiere verschiedene Gewürze und Marinaden aus und finde deinen persönlichen Favoriten. Guten Appetit!