Granola Airfryer Rezept

Granola Airfryer Rezept - KnusperWelt

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Warum Granola im Airfryer zubereiten?

Die Zubereitung von Granola im Airfryer revolutioniert dein Frühstück. In nur 8 bis 15 Minuten verwandelst du einfache Zutaten in ein knuspriges, aromatisches Müsli. Die Heißluftfritteuse bietet gegenüber dem klassischen Backofen entscheidende Vorteile, die deine Küche effizienter machen.

Der Airfryer arbeitet mit einer Leistungsaufnahme von etwa 800 bis 2000 Watt und verbraucht dabei zwischen 0,8 und 1,5 kWh pro Stunde. Im Vergleich dazu benötigt ein herkömmlicher Backofen meist 1 bis 2,5 kWh. Bei täglicher Nutzung von 20 Minuten entstehen monatlich etwa 11 kWh Energieverbrauch, was bei einem Strompreis von 0,40 Euro pro kWh jährliche Kosten von rund 52,80 Euro bedeutet. Das macht den Airfryer besonders für kleine Mengen zur energieeffizienten Wahl.

Die schnelle Aufheizzeit des Airfryers spart nicht nur Energie, sondern auch wertvolle Zeit am Morgen. Während der Backofen oft 10 bis 15 Minuten Vorheizzeit benötigt, startet die Heißluftfritteuse sofort mit der Zubereitung.

Ein weiterer Vorteil liegt in der präzisen Temperaturkontrolle. Die meisten Airfryer-Modelle ermöglichen Einstellungen zwischen 160 und 195 Grad Celsius. Diese exakte Steuerung verhindert, dass deine Haferflocken und Nüsse verbrennen, während sie gleichzeitig die perfekte goldbraune Farbe und knusprige Textur entwickeln.

Die kompakte Bauweise der Heißluftfritteuse sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Anders als im großen Backofenraum zirkuliert die heiße Luft direkt um die Granola-Mischung. Das Ergebnis ist eine durchgehend knusprige Konsistenz ohne weiche Stellen. Außerdem kannst du kleinere Portionen zubereiten, ohne einen ganzen Backofen aufheizen zu müssen.

Für alle, die sich für gesunde Ernährung interessieren, bietet unser Artikel über gesunde Airfryer Rezepte weitere inspirierende Ideen für nährstoffreiche Mahlzeiten aus der Heißluftfritteuse.

Die perfekten Grundzutaten für dein Granola

Die Basis eines gelungenen Granola bilden hochwertige Zutaten, die Geschmack und Nährstoffe vereinen. Die richtige Kombination aus Getreideflocken, Nüssen, Süßungsmitteln und Fetten entscheidet über Textur und Aroma deines selbstgemachten Müslis.

Getreideflocken als Grundlage

Haferflocken stehen im Mittelpunkt fast jeder Granola-Mischung. Sie liefern komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Du kannst zwischen zarten und kernigen Haferflocken wählen, wobei kernige Flocken eine bissfestere Konsistenz ergeben. Für mehr Abwechslung eignen sich 4-Korn-Flocken, die eine Mischung aus Hafer, Weizen, Gerste und Roggen bieten.

Eine weitere nährstoffreiche Ergänzung ist Haferkleie, die zusätzliche Ballaststoffe einbringt. Leinsamen runden die Getreidebasis ab und steuern Omega-3-Fettsäuren bei. Diese Samen quellen während der Zubereitung leicht auf und helfen, die Zutaten zusammenzuhalten.

Nüsse und Kerne für Crunch

Die Auswahl an Nüssen bestimmt maßgeblich den Charakter deines Granola. Mandeln bringen eine milde Süße und feine Textur mit. Walnüsse fügen eine leicht herbe Note hinzu, während Haselnüsse mit ihrem intensiven Aroma punkten. Für eine luxuriöse Variante eignen sich Pekannusskerne, die eine butterige Geschmacksnuance beisteuern.

Sonnenblumenkerne bieten eine preiswerte Alternative zu Nüssen und liefern gleichzeitig wertvolles Vitamin E. Sie werden im Airfryer besonders knusprig und entwickeln ein nussiges Aroma.

Die Kombination verschiedener Nusskerne sorgt für ein komplexes Geschmacksprofil. Achte darauf, größere Nüsse grob zu hacken, damit sie gleichmäßig rösten und sich gut mit den anderen Zutaten vermischen.

Süßungsmittel und Bindemittel

Ahornsirup gilt als klassisches Süßungsmittel für Granola. Er verleiht nicht nur Süße, sondern auch eine charakteristische karamellige Note. Beim Erhitzen im Airfryer karamellisiert der Ahornsirup leicht und verklebt die Zutaten zu den typischen Granola-Clustern.

Als Alternative kannst du Honig verwenden, der eine etwas intensivere Süße mitbringt. Vanillezucker ergänzt die Mischung mit einer warmen, aromatischen Komponente. Für eine dezente Süße genügt bereits ein Teelöffel Vanillezucker pro 200 Gramm Trockenmasse.

Fette für Geschmack und Textur

Kokosöl ist die bevorzugte Fettquelle für Granola. Es schmilzt bei der Zubereitung und verteilt sich gleichmäßig über alle Zutaten. Beim Abkühlen härtet es wieder aus und trägt zur knusprigen Konsistenz bei. Zusätzlich verleiht Kokosöl eine subtile tropische Note.

Sonnenblumenöl stellt eine geschmacksneutrale Alternative dar, falls du den Kokosgeschmack nicht magst. Es hat einen höheren Rauchpunkt und eignet sich daher gut für die Zubereitung bei höheren Temperaturen im Airfryer.

Zusätzliche Geschmacksgeber

Zimt gehört zu den beliebtesten Gewürzen für Granola. Ein bis zwei Teelöffel reichen aus, um dem Müsli eine wohlige Wärme zu verleihen. Kokosflocken fügen eine weitere Texturebene hinzu und verstärken den tropischen Charakter, wenn du Kokosöl verwendest.

Nach dem Rösten kannst du getrocknete Früchte wie Cranberries, Rosinen oder Aprikosenstücke untermischen. Diese solltest du erst nach der Zubereitung hinzufügen, da sie im Airfryer zu stark austrocknen oder anbrennen würden. Auch Schokolade in Form von Drops oder gehackten Stücken lässt sich nach dem Abkühlen einarbeiten.

Wenn du auf der Suche nach weiteren schnellen Rezeptideen bist, findest du in unserem Beitrag über schnelle Rezepte im Airfryer zahlreiche Inspirationen für zeitsparende Gerichte.

Rezept – Knuspriges Granola aus dem Airfryer

Mit diesem Grundrezept gelingt dir ein perfektes Granola, das du nach Belieben variieren kannst. Die angegebenen Mengen ergeben etwa vier bis sechs Portionen und lassen sich problemlos verdoppeln.

Zutaten

Trockene Zutaten

  • 200 g Haferflocken (kernig oder zart)
  • 80 g gemischte Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse), grob gehackt
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 20 g Kokosflocken
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Flüssige Zutaten

  • 60 ml Ahornsirup
  • 40 ml Kokosöl (geschmolzen)

Optional zum Untermischen nach dem Backen

  • 50 g getrocknete Früchte (Cranberries, Rosinen)
  • 30 g Schokolade (gehackt oder als Drops)

Zubereitung

  1. Heize den Airfryer auf 170 Grad Celsius vor. Die meisten Geräte benötigen dafür etwa zwei bis drei Minuten.
  2. Vermische in einer großen Schüssel die Haferflocken, gehackten Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kokosflocken, Zimt, Vanillezucker und eine Prise Salz gründlich.
  3. Erwärme das Kokosöl kurz in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf, bis es vollständig flüssig ist. Gib den Ahornsirup hinzu und verrühre beides miteinander.
  4. Gieße die Öl-Sirup-Mischung über die trockenen Zutaten und vermenge alles sorgfältig mit einem Löffel oder deinen Händen. Achte darauf, dass alle Haferflocken und Nüsse gleichmäßig benetzt sind.
  5. Verteile die Mischung in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht im Korb des Airfryers. Überfülle den Korb nicht, da die Luft frei zirkulieren muss. Bei Bedarf arbeitest du in mehreren Durchgängen.
  6. Backe das Granola bei 170 Grad Celsius für 8 bis 12 Minuten. Öffne den Airfryer nach 4 Minuten und rühre die Mischung mit einem hitzebeständigen Löffel um. Wiederhole dies nach weiteren 4 Minuten.
  7. Beobachte das Granola in den letzten Minuten aufmerksam. Es sollte goldbraun werden, aber nicht dunkel. Die Nüsse und Haferflocken rösten unterschiedlich schnell, daher ist regelmäßiges Wenden wichtig.
  8. Nimm den Korb aus dem Airfryer und lass das Granola vollständig abkühlen. Während des Abkühlens wird es knuspriger, da der Ahornsirup aushärtet.
  9. Mische nach dem Abkühlen die getrockneten Früchte und Schokolade unter, falls gewünscht.

Hinweis zur Zubereitung

Die wichtigste Regel lautet: Den Korb der Heißluftfritteuse nicht überladen. Das Granola muss in einer dünnen, einzelnen Schicht ausgebreitet werden, damit die heiße Luft alle Teile erreicht und gleichmäßig röstet.

Für Abwechslung auf dem Frühstückstisch sorgen auch unsere veganen Rezepte für den Airfryer, die komplett ohne tierische Produkte auskommen und trotzdem voller Geschmack stecken.

Zubereitungstipps für perfektes Ergebnis

Die Kunst der Granola-Zubereitung im Airfryer liegt in den Details. Mit einigen bewährten Techniken holst du das Maximum aus deinen Zutaten heraus und vermeidest häufige Fehler.

Die richtige Temperatur wählen

Die Standardtemperatur von 170 Grad Celsius funktioniert für die meisten Granola-Mischungen optimal. Wenn deine Mischung viele Nüsse enthält, kannst du die Temperatur auf 160 Grad reduzieren, um ein Anbrennen zu verhindern. Bei überwiegend Haferflocken verträgt die Mischung auch 180 Grad, wodurch sich die Garzeit auf etwa 8 bis 10 Minuten verkürzt.

Verschiedene Airfryer-Modelle können bei gleicher Einstellung unterschiedlich heiß werden. Beim ersten Versuch empfiehlt es sich, nach 6 Minuten zu prüfen, wie weit das Granola bereits gebräunt ist. So findest du die ideale Einstellung für dein Gerät.

Gleichmäßiges Rösten durch regelmäßiges Wenden

Das Wenden während der Zubereitung ist entscheidend für ein gleichmäßiges Ergebnis. Öffne den Airfryer alle 3 bis 4 Minuten und rühre die Mischung gründlich durch. Dabei gelangen die Zutaten vom Rand in die Mitte und umgekehrt. Nutze einen hitzebeständigen Silikonlöffel oder Holzlöffel, um Kratzer im Korb zu vermeiden.

Achte besonders auf die Ränder des Korbs. Dort wird das Granola oft schneller braun als in der Mitte. Schiebe beim Wenden gezielt die dunkleren Stellen zur Mitte hin.

Die perfekte Schichtdicke

Eine dünne Schicht ist das A und O für knuspriges Granola. Idealerweise bedeckst du den Boden des Korbs nur einlagig. Wenn sich die Zutaten stapeln, rösten sie ungleichmäßig und können in der Mitte weich bleiben. Lieber zwei Durchgänge mit je 150 Gramm machen als einen mit 300 Gramm.

Bei kleineren Airfryer-Modellen mit einem Fassungsvermögen unter 3 Litern halbierst du am besten die Rezeptmenge. So stellst du sicher, dass genug Platz für die Luftzirkulation bleibt.

Den richtigen Bräunungsgrad erkennen

Das Granola sollte eine goldbraune Farbe annehmen, nicht dunkelbraun. Die Haferflocken färben sich dabei etwas heller als die Nüsse. Wenn die Mandeln und Walnüsse eine satte goldene Tönung zeigen, ist das Granola fertig.

Bedenke, dass die Mischung beim Abkühlen noch etwas nachröstet. Nimm sie daher lieber eine Nuance heller aus dem Airfryer, als zu lange zu warten. Verbrannte Nüsse schmecken bitter und lassen sich nicht mehr retten.

Abkühlen für maximale Knusprigkeit

Direkt nach der Zubereitung fühlt sich das Granola noch relativ weich an. Lass es vollständig auf einem Backblech oder in einer flachen Schale abkühlen. Während des Abkühlens härtet der Ahornsirup aus und verklebt die Zutaten zu den charakteristischen Clustern.

Vermeide es, das Granola sofort in einen Behälter zu füllen. Die Restwärme würde Kondenswasser erzeugen, das die Knusprigkeit beeinträchtigt. Warte mindestens 30 Minuten, bis die Mischung Raumtemperatur erreicht hat.

Anpassung an verschiedene Airfryer-Modelle

Geräte mit höherer Wattzahl (über 1500 Watt) rösten tendenziell schneller. Reduziere bei solchen Modellen die Garzeit um 1 bis 2 Minuten. Airfryer mit Umluftfunktion verteilen die Hitze besonders gleichmäßig, sodass du seltener wenden musst.

Manche Heißluftfritteusen haben eine spezielle Dehydrier- oder Trocknungsfunktion. Diese eignet sich weniger für Granola, da sie mit niedrigeren Temperaturen arbeitet und die Röstaromen nicht optimal entwickelt werden.

Kreative Variationen und Geschmacksrichtungen

Das Grundrezept bildet die perfekte Basis für unzählige Variationen. Mit wenigen Anpassungen kreierst du immer wieder neue Geschmackserlebnisse und passt dein Granola an persönliche Vorlieben oder saisonale Zutaten an.

Schoko-Granola für Naschkatzen

Für eine schokoladige Variante fügst du 2 Esslöffel Kakaopulver zu den trockenen Zutaten hinzu. Nach dem Abkühlen mischst du 50 Gramm gehackte Schokolade oder Schokotropfen unter. Dunkle Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil harmoniert besonders gut mit dem Ahornsirup und den gerösteten Nüssen.

Alternativ ersetzt du einen Teil des Ahornsirups durch Schokoladensirup. Reduziere dann die Backzeit um 1 bis 2 Minuten, da die zusätzliche Süße schneller karamellisiert.

Tropisches Kokos-Granola

Erhöhe den Anteil an Kokosflocken auf 50 Gramm und verwende ausschließlich Kokosöl als Fett. Nach dem Backen mischst du getrocknete Ananasstücke, Mangowürfel und Bananenchips unter. Diese Kombination schmeckt besonders erfrischend und passt hervorragend zu Joghurt.

Erdbeeren in gefriergetrockneter Form ergänzen die tropische Note mit einer fruchtigen Säure. Sie bleiben auch nach dem Untermischen knusprig und verleihen dem Granola eine natürliche rosa Färbung.

Protein-Granola für Sportler

Ersetze 50 Gramm der Haferflocken durch Proteinpulver mit neutralem Geschmack. Erhöhe den Anteil an Nüssen auf 100 Gramm und füge 30 Gramm Kürbiskerne hinzu. Diese Variante liefert deutlich mehr Eiweiß und hält länger satt.

Für zusätzliche Ballaststoffe streust du 2 Esslöffel Leinsamen und 1 Esslöffel Chiasamen in die Mischung. Diese Samen quellen im Airfryer leicht auf und tragen zur Cluster-Bildung bei.

Weihnachtliches Gewürz-Granola

In der kalten Jahreszeit ersetzt du den Zimt durch eine Lebkuchenmischung aus Zimt, Kardamom, Nelken und Ingwer. Füge eine Prise gemahlene Muskatnuss hinzu. Nach dem Backen mischst du kandierte Orangenschale und gehackte Datteln unter.

Diese Variante duftet wunderbar weihnachtlich und eignet sich auch als selbstgemachtes Geschenk. Verpackt in einem schönen Glas mit Schleife wird daraus ein persönliches Mitbringsel.

Nussfreies Granola für Allergiker

Wenn du auf Nüsse verzichten musst, ersetzt du sie durch eine Mischung aus Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Sesam. Erhöhe die Menge an Kokosflocken auf 40 Gramm für mehr Textur. Das Ergebnis ist genauso knusprig und aromatisch wie die klassische Variante.

Haferkleie und gepuffter Amaranth fügen zusätzliche Knusprigkeit hinzu, ohne Allergene einzubringen. Diese Zutaten findest du in gut sortierten Supermärkten oder Bioläden.

Übersicht beliebter Granola-Variationen
Variation Besondere Zutaten Geschmacksprofil
Schoko-Granola Kakaopulver, Schokolade Süß, schokoladig, dekadent
Tropisches Kokos-Granola Kokosflocken, getrocknete Ananas, Erdbeeren Fruchtig, exotisch, leicht
Protein-Granola Proteinpulver, Kürbiskerne, Leinsamen Nussig, sättigend, herzhaft
Gewürz-Granola Lebkuchengewürz, Datteln, Orangenschale Würzig, weihnachtlich, warm
Nussfreies Granola Kerne, Sesam, Haferkleie Mild, knusprig, allergenarm

Wenn du dein Granola gerne zum Abendessen genießt, findest du in unserem Artikel über Airfryer Rezepte für das Abendessen passende herzhafte Gerichte, die perfekt mit einem leichten Müsli-Dessert harmonieren.

Haltbarkeit und richtige Aufbewahrung

Selbstgemachtes Granola hält sich bei korrekter Lagerung deutlich länger als gekauftes Müsli mit Frischegarantie. Die richtige Aufbewahrung bewahrt nicht nur die Knusprigkeit, sondern auch das volle Aroma der gerösteten Zutaten.

Optimale Lagerbedingungen

In einem luftdichten Behälter bleibt dein Granola zwei bis drei Wochen knusprig und frisch. Verwende am besten Gläser mit Schraubverschluss oder Kunststoffdosen mit Gummidichtung. Metallbehälter eignen sich ebenfalls, solange sie vollständig trocken sind und fest schließen.

Lagere das Granola an einem kühlen, trockenen Ort. Die Speisekammer oder ein Küchenschrank fernab von Herd und Spülmaschine sind ideal. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da diese die Fette in den Nüssen und im Kokosöl ranzig werden lässt.

Je nach verwendeten Zutaten kann sich die Haltbarkeit auf bis zu vier Wochen verlängern. Granola ohne getrocknete Früchte oder Schokolade bleibt länger frisch, da diese Zutaten Feuchtigkeit anziehen können.

Anzeichen für nachlassende Frische

Wenn das Granola seine Knusprigkeit verliert und weich wird, hat Feuchtigkeit den Behälter erreicht. In diesem Fall kannst du es für 5 Minuten bei 150 Grad im Airfryer aufbacken. Lass es anschließend vollständig abkühlen, bevor du es wieder einlagerst.

Ein ranziger Geruch deutet darauf hin, dass die Fette in den Nüssen oxidiert sind. Solches Granola solltest du nicht mehr verzehren. Dieser Prozess lässt sich durch kühle Lagerung und luftdichte Verpackung hinauszögern.

Portionierung und Vorratshaltung

Wenn du größere Mengen zubereitest, teile das Granola in mehrere kleinere Behälter auf. So öffnest du immer nur einen Vorrat und die restlichen Portionen bleiben länger frisch. Diese Methode eignet sich besonders für Variationen mit getrockneten Früchten, die schneller Feuchtigkeit ziehen.

Für längere Lagerung kannst du Granola auch einfrieren. Fülle es dafür in gefrierfeste Beutel oder Dosen und beschrifte sie mit Datum und Sorte. Im Gefrierschrank hält es sich bis zu drei Monate. Zum Verzehr lässt du es bei Raumtemperatur auftauen oder gibst es direkt gefroren über Joghurt.

Frische bewahren bei geöffneten Packungen

Nachdem du den Behälter geöffnet hast, verschließe ihn immer sofort wieder. Schon wenige Minuten offener Lagerung können ausreichen, damit das Granola Luftfeuchtigkeit aufnimmt. Besonders in feuchten Sommermonaten oder in Küchen mit hoher Luftfeuchtigkeit ist schnelles Verschließen wichtig.

Wenn du das Granola täglich verwendest, fülle nur eine kleine Menge in eine Servierschale um. Der Hauptvorrat bleibt so geschützt und du vermeidest häufiges Öffnen des Lagerbehälters.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich das Granola auch ohne Süßungsmittel zubereiten?

Ja, du kannst auf Ahornsirup oder andere Süßungsmittel verzichten. Allerdings fehlt dann das Bindemittel, das die typischen Cluster bildet. Die Mischung wird eher zu einem losen Müsli. Für etwas Bindung kannst du die Menge an Kokosöl leicht erhöhen oder ein geschlagenes Eiweiß untermischen.

Warum wird mein Granola nicht knusprig?

Die häufigste Ursache ist eine zu dicke Schicht im Airfryer-Korb. Wenn die Luft nicht frei zirkulieren kann, dampfen die Zutaten eher, als dass sie rösten. Auch zu wenig Fett oder Süßungsmittel kann die Knusprigkeit beeinträchtigen. Stelle sicher, dass alle Haferflocken gleichmäßig mit der Öl-Sirup-Mischung benetzt sind.

Kann ich gefrorene Früchte direkt ins Granola mischen?

Nein, gefrorene Früchte geben beim Auftauen zu viel Feuchtigkeit ab und machen das Granola matschig. Verwende ausschließlich getrocknete oder gefriergetrocknete Früchte. Diese fügst du am besten erst nach dem Backen und Abkühlen hinzu, damit sie ihre Textur behalten.

Wie kann ich das Granola weniger süß machen?

Reduziere die Menge an Ahornsirup auf 40 Milliliter und erhöhe gleichzeitig das Kokosöl auf 50 Milliliter. So bleibt genug Fett zum Rösten vorhanden, aber die Süße wird deutlich milder. Du kannst auch einen Teil des Ahornsirups durch ungesüßtes Apfelmus ersetzen.

Eignet sich jeder Airfryer für die Granola-Zubereitung?

Grundsätzlich ja, aber Modelle mit einem Fassungsvermögen von mindestens 3 Litern sind praktischer. Kleinere Geräte erfordern mehrere Durchgänge. Wichtig ist, dass dein Airfryer eine Temperatureinstellung zwischen 160 und 180 Grad bietet. Geräte mit Rührfunktion sind weniger geeignet, da sie die Cluster zerstören können.

Kann ich das Rezept verdoppeln?

Du kannst die Zutatenmengen verdoppeln, musst aber in mehreren Durchgängen backen. Überfülle niemals den Korb, da dies zu ungleichmäßigem Rösten führt. Bereite lieber zwei separate Chargen nacheinander zu. Der zweite Durchgang geht meist schneller, da der Airfryer bereits vorgeheizt ist.

Was mache ich, wenn das Granola zu dunkel wird?

Reduziere beim nächsten Mal die Temperatur um 10 Grad oder verkürze die Backzeit um 2 Minuten. Jeder Airfryer heizt etwas unterschiedlich. Kontrolliere das Granola ab der 6. Minute alle 2 Minuten. Leicht angebrannte Stellen kannst du aussortieren, aber stark verbranntes Granola schmeckt bitter.

Wie serviere ich das Granola am besten?

Klassisch schmeckt Granola mit Joghurt und frischen Früchten wie Erdbeeren, Blaubeeren oder Bananenscheiben. Du kannst es auch mit Milch oder Pflanzendrink als Müsli genießen. Als Topping für Smoothie-Bowls oder Porridge sorgt es für extra Crunch. Manche mögen es auch pur als Snack für zwischendurch.

In Kürze erklärt

Granola aus dem Airfryer ist schnell, energiesparend und unglaublich lecker. Du brauchst nur Haferflocken, Nüsse, Ahornsirup und Kokosöl als Grundzutaten. Die Zubereitung dauert 8 bis 15 Minuten bei 170 Grad Celsius.

Wichtig ist eine dünne Schicht im Korb und regelmäßiges Wenden alle 3 bis 4 Minuten. Nach dem Abkühlen wird das Müsli richtig knusprig. In einem luftdichten Behälter hält es sich zwei bis vier Wochen frisch.

Du kannst das Grundrezept beliebig variieren mit Schokolade, getrockneten Früchten, Zimt oder anderen Gewürzen. So entsteht jedes Mal ein neues Geschmackserlebnis für dein Frühstück.

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Sanela Corovic

Sanela Corovic

Airfryer-Expertin

Über 5 Jahre Airfryer-Erfahrung mit 500+ getesteten Rezepten. Ich teile täglich die besten Tipps für knusprige und gesunde Airfryer-Küche.

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